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Die Arbeitsgruppe Mitochondriale Erkrankungen der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus (UKD) ist Teil des Laborverbundes Genetische Diagnostik am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. Dieser bei der DAkkS akkreditierte Laborverbund besteht aus den folgenden fünf Arbeitsgruppen bzw. Instituten:

Die diagnostischen Leistungen unserer Arbeitsgruppe Mitochondriale Erkrankungen finden Sie hier. Die diagnostischen Leistungen des gesamten Laborverbundes Genetische Diagnostik am UKD sind im Leistungsverzeichnis  zusammengestellt. 

Zur Sicherstellung der Qualität unserer Labordiagnostik nutzen wir ein Qualitätsmanagementsystem gemäß DIN EN ISO 15189:2014. Alle diagnostischen
Leistungen der Arbeitsgruppe Mitochondriale Erkrankungen sind seit dem 10.09.2015 nach DIN EN ISO 15189:2014 akkreditiert. Hier finden Sie die Urkunde zur Akkreditierung.

Die Arbeitsgruppe Mitochondriale Erkrankungen ist darüber hinaus im durch die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) zertifizierten Muskelzentrum Dresden vertreten und Mitglied im Deutschen Netzwerk für mitochondriale Erkrankungen (www.mitonet.org).

Mitochondriale Erkrankungen haben in der Regel eine genetische Ursache. Diese betrifft entweder die den Mitochondrien eigene mitochondriale DNA (die mtDNA) oder die nukleäre DNA (nDNA, auch Kern-DNA genannt). Aufgrund des ubiquitären Vorkommens von Mitochondrien kann dieselbe Mutation einzelne Organe (z. B. isolierte Hörminderung) oder mehrere Organe betreffen. Diese Besonderheit kann zu vielfältigen Krankheitsbildern führen.

Neben der Diagnostik mitochondrialer Erkrankungen besteht ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeitsgruppe in der Erforschung der molekularen Pathophysiologie dieser Krankheitsbilder.

 

Stand 17.08.2016